Drei Schritte vor und keinen zurück

von Cissi
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Drei Schritt vor und keiner zurück - Warum der Weg nach vorne trotz Niederlagen genau richtig war
Drei Schritt vor und keiner zurück - Warum der Weg nach vorne trotz Niederlagen genau richtig war
Drei Schritt vor und keiner zurück - Warum der Weg nach vorne trotz Niederlagen genau richtig war
Drei Schritt vor und keiner zurück - Warum der Weg nach vorne trotz Niederlagen genau richtig war
Drei Schritt vor und keiner zurück - Warum der Weg nach vorne trotz Niederlagen genau richtig war
Drei Schritt vor und keiner zurück - Warum der Weg nach vorne trotz Niederlagen genau richtig war

Vor gut fünf Jahren habe ich mein Studentenleben hinter mir gelassen und bin im Arbeitsleben gelandet, wie man das halt so macht. Mein erster Job, er war wirklich fast rundum super. Nur muss man eben auch irgendwann mal einen Schritt nach vorne wagen, Neues sehen und probieren, um sich weiterzuentwickeln und weiterzulernen. Denn irgendwann kann es sein, dass es einfach keine großen Entwicklungsmöglichkeiten und Potenziale mehr in der einen Firma und bei diesem einem Projekt gibt.

Das Wasser blieb leider kalt

So hatte ich es gewagt und eine Stelle angenommen, die mir angeboten wurde, trotz der vielen Grübeleien und Bauchschmerzen, die ich vorher hatte. Ich habe quasi den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Und was soll ich sagen? Leider blieb das Wasser kalt bis ich die Notbremse zog und ich entschied, nein, hier werde ich nur unglücklich, hier fehlt mir die Abwechslung und die lockere Atmosphäre, die ich vorher so zu schätzen gelernt hatte. Auch konkrete Möglichkeiten, mich weiterzubilden, haben mir hier gefehlt.

Und dann stand ich da, konnte den berühmten Schritt zurück nicht mehr gehen, denn das war einfach aus Ressourcen-Gründen nicht mehr möglich und ich hätte mich auch ziemlich eigenartig dabei gefühlt. Zurück gehen hätte sich wie eine Niederlage angefühlt, als wäre ich gescheitert, schon nach so kurzer Zeit. Dabei ist schnell zu wissen, wann ein Job der richtige ist und wann nicht, alles andere als eine Niederlage. Im Gegenteil! Es ist doch perfekt, wenn man weder sich noch dem Arbeitgeber etwas vormacht, nur mit halbem Herzen und ohne viel Elan dabei ist, weil man halt arbeiten muss. Zu wissen, was man im Leben will, beruflich und privat, ist unfassbar wichtig, vor allem wenn man bedenkt, wie viel Zeit man im Büro verbringt.

Zu wissen, wann ein Job nicht passt, ist keine Niederlange!

Und so wurde aus dem Schritt nach vorne, ein weiterer Schritt nach vorne, der sogar bis in eine ganz andere Stadt reichte. Angst vor dem neuen – neue Stadt, neue Wohnung, neue Herausforderung – die blieb natürlich auch bei dieser Entscheidung. Mein Kopf war der Meinung, jetzt muss es passen, für mehrere Jahre. Umso schlechter fühlte er sich dann, als der Bauch merkte, dass es wieder nicht das Richtige war. Dieses Mal fühlte es sich doch wie der berühmte Schritt zurück an. Eine Niederlage, die mich eine ganze Weile handlungsunfähig machte und mir wahnsinnig viel Kraft raubte. Es hatte einige Monate gedauert, bis der Bauch und der Kopf auf einer Länge waren und mir endlich wieder bewusst wurde, dass es keine vergeudete Zeit war, dass ich viel lernen konnte – fachlich und persönlich. Trotz der erneuten Erkenntnis, dass dieser weitere Schritt nach vorne, nicht der passende war, war ich dankbar darüber, wundervolle Menschen kennengelernt zu haben, lustige Momente erlebt und meinen Erfahrungsschatz vergrößert zu haben.

Und da bin ich nun, beim nächsten Schritt nach vorne und werde auch weiterhin keinen Schritt zurückgehen. Schon die ersten Tage haben gezeigt, dass sich hier endlich wieder einiges richtig anfühlt. Und selbst wenn es irgendwann in der Zukunft mal nicht so sein sollte, so geh ich trotzdem nie einen Schritt zurück, egal ob ich eine Fehlentscheidung getroffen habe oder nicht. Denn all diese Schritte erweitern meinen Horizont und können Menschen und Erfahrungen mit sich bringen, die ich nie mehr missen möchte, egal was war und egal was kommt.

 

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