Ohne Plastikflaschen lebe ich gesünder

von Diana
0 Gedanken
Warum mich ein Leben ohne Plastikflaschen gesünder gemacht hat
Warum mich ein Leben ohne Plastikflaschen gesünder gemacht hat

Sie sind überall und fast jeder trinkt täglich wohl aus einer Plastikflasche.
Fast jeder? Genau, denn ich kann und möchte mittlerweile auch nicht mehr daraus trinken.

Wie ich festgestellt habe, dass ich Plastik nicht vertrage

Ich habe schon Ewigkeiten immer wieder Magenkrämpfe gehabt und selten habe ich mir so richtig Gedanken darum gemacht. Aber eines Tages war es dann doch zu viel. Ich habe mich ernsthaft damit auseinandergesetzt und überlegt was das wohl sein könnte. Und dann kam mir eine Erinnerung, über die ich schon länger nicht mehr nachgedacht habe. Eine ehemalige Kollegin sagte mir mal, dass ihre Mutter Getränke aus Plastikflaschen nicht gut verträgt und obwohl wir seitdem schon einiges auf Glasflaschen umgestellt hatten, habe ich weiterhin auch aus Plastikflaschen getrunken. Das ist auch viel einfacher, wenn man unterwegs ist und Durst bekommt und mal eben schnell am nächsten Kiosk was kaufen möchte. Also ging ich in mich und sagte mir: „Vielleicht sollte ich mal nichts mehr aus Plastikflaschen trinken.“
Gesagt, getan und so fing ich an alle Getränke aus Plastik zu reduzieren.
Auf einmal ging es mir körperlich viel besser und meine Magenkrämpfe hörten fast schlagartig auf. Ich war total baff.

Meine Auseinandersetzung mit dem Thema Plastikflasche

Und dann habe ich ein wenig recherchiert, denn ich gebe zu, ich habe mich vorher nicht so wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt. Oder zumindest nicht so intensiv. Über meine Recherche habe ich dann erfahren, dass in den Plastikflaschen BPA enthalten ist. Und da war ich leicht schockiert. Denn auch mein Sohn trinkt öfters mal aus einer Plastikflasche. Und hat man noch, als er ein Säugling war, darauf geachtet, dass er nichts mit BPA bekommt (Schnuller, Trinktüllen, Spielzeug etc.), gibt man ihm jetzt Getränke, in denen BPA drinnen sein könnte. Und dass es das ist, das merke ich ja am eigenen Leib. Denn diese Weichmacher scheinen ins Getränk überzugehen. Und das kann ja auf keinen Fall gesund sein. Und, dass meine Magenkrämpfe davon kommen, habe ich daran unter anderem auch gemerkt, als wir mal unterwegs auf einem Sommerfest waren. Dort gab es anscheinend nur Wasser aus Plastikflaschen zu kaufen und mein Mann, der sich auch erst daran gewöhnen musste, dass ich bei Getränken auf Glas umgestiegen bin, hatte beim Bestellen nicht so darauf geachtet. Ich trank also mein Wasser und dachte noch, dass es irgendwie komisch schmeckt, aber so richtig los ging es dann abends zu Hause. Dort bekam ich direkt wieder Magenprobleme und stellte da dann fest, dass sich mein Geschmackssinn nicht getäuscht hatte. Es MUSSTE ein Wasser aus einer Plastikflasche gewesen sein. Und meine Unverträglichkeit beschränkt sich da nicht nur auf diese ganz weichen Flaschen, nein, auch aus diese mit Hartplastik kann ich nicht trinken. Nachdem mir das klar geworden ist, lebe ich zwar körperlich besser, aber damit fangen die Probleme leider dennoch erst an.

Meine kleinen Problemchen

Zunächst einmal haben wir bei uns im Haushalt vieles umstellen müssen. Und da fällt einem erst einmal auf, wie viel Plastik man so rumliegen hat. Denn wir haben nicht nur die Flaschen alle ausgetauscht, auch diese Wärmebehälter für die Mikrowelle aus Plastik mussten weichen. Denn wer weiß, was man da alles seinem Essen noch beimischt. Aber das war noch das geringste Problem. Denn wenn ich mal weggehe, ist immer die große Frage: „Was kann ich trinken?“
Häufig versuche ich schon vor der Bestellung herauszufinden, was ich trinken kann und was ich besser nicht bestellen sollte. Aber manchmal geht das nicht und dann beginnt die Diskussion mit den Kellnern. Mein Problem ist da folgendes, ich mag es nicht so gerne, wenn ich jeder fremden Person erklären muss, warum ich jetzt nichts aus Plastikflaschen trinke, aber das muss ich, denn manchmal werde ich schon komisch angeschaut, wenn ich frage, ob das Getränk, das ich haben möchte, aus einer Plastikflasche kommt oder nicht. Wenn der Kellner das überhaupt weiß, manche scheinen da ziemlich ratlos zu sein. Und immer nur Kölsch vom Fass mag ich auch nicht den ganzen Abend. Alternativ kann ich noch auf Dosen umsteigen, aber wenn ich z.B. Karneval weggehe, sind einige Bereiche aus Sicherheitsgründen Glasflaschenfrei und da ich meistens meine eigene Flasche dabeihabe, kann ich dann dort auch nicht hin. Man ist halt schon etwas eingeschränkt, denn noch ist die Plastikflasche leider dominierend.

Eine Umstellung, die trotzdem gut so ist

Nichtsdestotrotz achten wir jetzt auch bei unserem kleinen Mann bewusster darauf, dass wir das Plastik reduzieren. Denn der Schrecken lässt mich einfach nicht los, was da wohl alles für Zeug drinnen ist. Schlimm finde ich nur, dass ich mir erst Gedanken darüber gemacht habe, als ich physische Probleme davon bekommen habe. Manchmal lebe ich doch einfach zu unbedarft. Aber jetzt habe ich zumindest ein Problem angepackt und versuche nicht mehr zu naiv in den Tag hineinzuleben.

 

0 Gedanken
0

Lass uns doch deine Gedanken da

* Die Datenschutz-Checkbox ist ein Pflichtfeld.
Um die Übersicht über Kommentare zu behalten und Missbrauch zu verhindern, speichert MitohneMaske deinen Namen, deine E-Mail-Adresse sowie deinen Kommentar mit dazugehörigem Zeitstempel. Deine IP-Adresse wird anonymisiert. Du hast die Möglichkeit, deinen Kommentar jederzeit wieder zu löschen. Mit dem Abschicken des Kommentars stimmst du dem zu. Ausführliche Informationen dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Okay!

close

MitohneMaske

Newsletter!

Du möchtest nie wieder einen Beitrag oder Neuigkeiten verpassen? Dann trage dich jetzt für unseren monatlichen Newsletter ein!

**Für den Newsletter speichert MitohneMaske Namen und Email-Adresse. Mit dem Abschicken dieses Formulars stimmst du dem zu. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzbestimmung.