Herzhaft oder süß: glutenfreier Flammkuchen

von Maike
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Glutenfreier Flammkuchen
Glutenfreier Flammkuchen
Glutenfreier Flammkuchen

Ich bin schon immer ein kleines Schleckermäulchen gewesen und werde es wahrscheinlich auch den Rest meines Lebens bleiben. Ich mag es, hier mal ein wenig zu probieren, da zu naschen und am allermeisten mag ich es, wenn ich mir die Leckereien nicht erst mühsam zusammensuchen muss, sondern viele verschiedene Speisen auf dem Tisch stehen und jeder von allem probieren kann. Das mag vielleicht komisch klingen, aber ich finde, das nimmt den gemeinsamen Mahlzeiten die manchmal doch sehr präsente Hektik und ersetzt sie durch Gemütlichkeit und Atmosphäre.

Leider habe ich seit einiger Zeit die Ehre, auf Gluten verzichten müssen zu dürfen, was dem Schleckermäulchen in mir einen gewaltigen Dämpfer verpasst hat. Eine ganze Weile war ich genervt und frustriert, weil ich dachte, alle meine geliebten Leckereien würden für mich der Vergangenheit angehören und ich müsst fortan befremdlich schmeckenden Ersatz essen. Nachdem ich mich mit meiner neuen Ernährung angefreundet hatte, kam jedoch die Wende. Auf einmal hatte ich Lust zu experimentieren und siehe da: Trotz einiger Unfälle habe ich inzwischen einige neue Köstlichkeiten entdeckt, die ich ohne Probleme schlemmen kann.

Eins meiner Experiment-Erfolge ist der glutenfreie Flammkuchen, den ich seither mindestens einmal in der Woche esse. Anfangs war ich ja ein wenig skeptisch und dachte, der Teig würde nicht so schön knusprig werden, wie der klassische Weizenmehlteig und dass auch der Geschmack etwas fader werden würde, als ich es aus der Vergangenheit kannte. Doch weit gefehlt. Gleich mein erster Versuch ist perfekt gelungen und hat in mir eine Sucht geweckt, die ich nie für möglich gehalten hätte.

Flammkuchen
Und das Beste: Es geht ratzfatz und ist wahnsinnig vielseitig, was den Belag angeht. Egal ob herzhaft oder süß, bislang hat wirklich jeder Versuch nach mehr geschmeckt und diesen Wink mit dem Zaunpfahl kann ich natürlich nicht ignorieren!

Inzwischen würde ich sogar sagen, dass der Flammkuchen meine geliebte Pizza ersetzt hat. Natürlich gibt es diese bei mir nach wie vor und das auch in der selbst gemachten Variante, aber seitdem mir dieser Glücksgriff hier gelungen ist, habe ich gar nicht mehr so sehr das Bedürfnis nach Pizza. Okay, so ganz stimmt das nicht, denn es gibt eine Pizza, die ich wirklich sehr vermisse und das ist meine geliebte Boston-Pizza mit Spinat und Frischkäse. Oder sollte ich besser vermisst habe sagen? Denn ich habe versucht, den Belag der Boston-Pizza auf meinen Flammkuchen zu bringen und auch, wenn es mir nicht zu hundert Prozent gelungen ist, ihn zu kopieren, bin ich doch sehr verliebt in den Geschmack des Spinat-Flammkuchens.

Flammkuchen
Ja und während ich zu Beginn auf der Suche nach den richten Mengen rumexperimentiert habe, hatte ich immer mal wieder kleine Teigreste übrig. Es war zu wenig, um daraus noch einen Hauptgang zu zaubern, aber auch zu schade, um es wegzuwerfen. Ohne lang zu überlegen, habe ich mich dann mit den Resten an kleinen süßen Flammkuchen versucht, die mich am Ende sehr überrascht haben und mit ihrer leichten Süße einfach lecker und nicht so mächtig schmecken.

Flammkuchen
Übrigens kann man diese Flammkuchen auch mit ganz normalem Weizenmehl zubereiten. Man sollte den Teig nur mit ca 10 ml weniger Wasser anmischen, als in dem glutenfreien Rezept angegeben ist. So und nachdem ich euch jetzt hoffentlich Appetit gemacht habe, möchte ich euch das Rezept beziehungsweise die Rezepte natürlich nicht vorenthalten.

Flammkuchen

glutenfreier Flammkuchen

Ich bin schon immer ein kleines Schleckermäulchen gewesen und werde es wahrscheinlich auch den Rest meines Lebens bleiben. Ich mag es, hier mal ein wenig zu probieren, da zu naschen und am allermeisten mag ich es, wenn ich mir die Leckereien nicht erst mühsam zusammensuchen muss, sondern viele verschiedene Speisen auf dem Tisch stehen und jeder von allem probieren kann.… Das bisschen Haushalt glutenfreier flammkuchen European Drucken
Personen: 1 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat
Bewertung 5.0/5
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Zutaten

Teig:
130 gr glutenfreies Universalmehl
60 ml Wasser
1 EL Öl
1 Prise Salz

Belag für den Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln
100 gr Crème fraîche
Pfeffer (Mühle)
Speckwürfel
geriebener Käse
Frühlingszwiebeln oder normale Zwiebeln

Belag für den Flammkuchen mit Spinat
70 gr Crème fraîche
50 gr Frischkäse
1 Messerspitze gehakter Knoblauch
Salz, Pfeffer
TK Blattspinat
Zwiebeln
Mozzarella

Belag für den süßen Flammkuchen
100 gr Crème fraîche
Süßungsmittel
Obst deiner Wahl (sollte nur nicht zu saftig sein)
Honig

Anleitung

Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Teig:

Mehl abwiegen, Salz, Öl und Wasser hinzugeben und alles zu einem glatten und nicht mehr klebenden Teig verkneten.

Für den Flammkuchen mit Speckwürfeln:

Nachdem ihr den Teig ganz dünn ausgerollt habt, bestreicht ihr ihn mit der Crème fraîche und verteilt mit der Pfeffermühle Pfeffer darauf. Ich habe mich hier deshalb für die Pfeffermühle entschieden, weil ich es einfacher zu dosieren finde. Sollte mir der Flammkuchen am Ende zu wenig Würze haben, kann ich schnell und einfach noch ein wenig Pfeffer drübermühlen.

Da ich Essen mit Käse überbacken sehr gerne mag, darf dieser auf meinem Flammkuchen nicht fehlen. Nachdem ihr ihn über der Crème fraîche verteilt habt, belegt ihr euren Teig noch mit Speckwürfelchen und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln oder normalen Zwiebeln.

 

Für den Flammkuchen mit Spinat und Frischkäse:

Den Blattspinat mit etwas Öl, Zwiebelwürfelchen, Salz und Pfeffer erhitzen. In der Zwischenzeit Crème fraîche mit Frischkäse vermengen, Knoblauch hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen und diese Masse auf dem hauchdünn ausgerollten Teig verteilen. Als nächstes verteilt ihr klein gewürfelten Mozzarella und zuletzt den Spinat darauf.

 

Für den süßen Flammkuchen:

Auch hier muss der Teig hauchdünn ausgerollt werden. Nun vermengt ihr Crème fraîche mit dem Süßungsmittel eurer Wahl und verteilt es auf dem Teig. Anschließend belegt ihr alles noch mit dem Obst eurer Wahl (ich bevorzuge Apfel, Birne, Mango, Blaubeeren) und schiebt alles in den Ofen. Nachdem ihr ihn wieder herausgeholt habt, beträufelt ihr diesen Gaumenschmaus noch mit Honig.

Tipp: Rollt den Teig auf leicht bemehltem Backpapier aus und bemehlt auch das Nudelholz.

Den Flammkuchen auf unterster Schiene so lange backen, bis die Bodenränder und der Belag gold-braun sind.


Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachkochen und freue mich über eure Kommentare!

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