Wir gegen den Rest – Brief an meine Mama

von Franzi
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Eigentlich ist unser Motto sogar „Wir drei gegen den Rest“ – denn uns gibt’s vor allem im Dreierpack – meine Mama, meine Schwester und mich! Und ich finde, wir sind ein ziemliches großartiges Team. Aber, dass wir so ein großartiges Team sind, finde ich, haben wir auch ganz besonders dir zu verdanken. Denn du hast uns schließlich großgezogen und ‘nen ziemlich guten Job damit gemacht – finde ich zumindest.

Daher kann man gar nicht oft genug Danke sagen – und doch macht man es viel zu selten wirklich direkt. Ein „Brief“ zum Muttertag ist da doch die ideale Gelegenheit um Danke zu sagen – an dich, die großartigste Mama der Welt. Danke dafür, dass es mich durch dich überhaupt erst gibt und dass ich die bin, die ich heute bin, weil du verdammt viel richtig gemacht hast mit uns und mir. Danke dafür, dass ich viele großartige Kindheitserinnerungen habe – und nein, nicht nur die Sache mit dem heißen Kaffee ;).

Sondern die gemeinsamen Ausflüge, die alltäglichen Dinge, die du für uns getan hast und die man gerade als Kind und besonders als motziges-trotziges pubertäres Monster nicht zu schätzen weiß und nicht wahrnimmt. Danke dafür, dass du immer da bist und immer da warst, dass du es schaffst, für mich beste Freundin und Mama gleichermaßen zu sein. Danke für all die gewaschene Wäsche, die gekochten Essen, die unfassbar viele Geduld, die du manchmal mit mir haben musstest. Danke, dass du nie übermäßig streng warst, uns einfach wachsen hast lassen, ohne uns groß etwas zu verbieten, dass du uns unsere eigenen Erfahrungen – egal ob gute oder schmerzhafte – hast machen lassen und dann aber da warst, um mich aufzufangen.

Zum Muttertag

Danke, für Nudeln mit Käse, die nur von dir wirklich toll sind. Für die Pfannkuchen, die nur von dir nach Liebe schmecken. Für den quietsche-rosa Barbie-Roller zur Aufmunterung bei einer der vielen Scharlach-Wochen, die ich hatte. Danke dafür, dass du mich gehegt und gepflegt hast und alles dafür getan hast, dass es mir besser geht, wenn ich krank war. Dass du mich als Baby so viel hegen und pflegen musstest, damit aus mir überhaupt was werden kann. Danke für all die Umarmungen und Trostpflaster – egal ob bei aufgeschlagenen Knien, gebrochenen Schlüsselbeinen, Bienenstichen oder gebrochenem Herzen. Danke für all die Kindergeburtstage, die du für mich geschmissen hast, selbst die Mini-Playback Show war hier dabei. Danke, dass du all meine Mathe-ist-ein-Arschloch Ausraster ertragen hast, all die Dinge, die ich dir als Teenie an den Kopf geworfen habe, die ich nie so meinte.

Und danke, danke, dass ich dank dir großartige Erinnerungen habe, sagen kann, dass ich ein glückliches Leben hatte – trotz dunkler Zeiten. Danke, dass du aus vier, drei gemacht hast. Damals mag es grausam gewesen sein, rückwirkend war es besser so. Danke, für diesen großartigen Ersatzpapa, den du mitgebracht hast. Danke, dass du mich auffingst, wenn ich am Boden zerstört von Alkohol-Vater-Besuch-Wochenenden wieder kam und danke, dass ich da nicht ein zweites Mal durch musste.

Du bist einer der großartigsten und wichtigsten Menschen in meinem Leben und ein absolutes Vorbild: Zwei Kinder großziehen, ab der Pubertät dann auch noch alleine. Wie du es schaffst, trotz Krankheit dein Leben so richtig zu leben und dich nicht unterkriegen lässt. Und wie du zeigst, dass es okay ist, auch mal schwach zu sein, aber wie man immer wieder seine Krone richtet. Danke, dass du uns auch gerade in den derzeitigen schwierigen Jahren auffängst, obwohl für dich auch alles schwer und nicht leicht sein kann.

Einfach danke, für dich, und für alles!


Briefe der anderen Mit ohne Maske-Mitglieder:

Brief von Kate

Brief von Vera

Brief von Julia

Brief von Juliane

Außerdem hat Juliane für euch das Blumenabo von Bloomon getestet, Maike leckere Muffins und Apfelkuchen gebacken, Juliane Last-Minute-Tipps für euch und Julia hat einen Beitrag mit Unternehmungen zum Muttertrag für euch verfasst.

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